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<title>Rechtsbibliothekar</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Rechtsbibliothekar</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Der <b>Rechtsbibliothekar</b> (im Englischen „law librarian“) hat eine <a href="Jurist" title="Jurist">juristische</a> Vorbildung und meist auch eine <a href="Bibliothekar" title="Bibliothekar">bibliothekarische</a> Ausbildung. Der Ausdruck „Rechtsbibliothekar“ ist im deutschsprachigen Bereich inzwischen weitgehend üblich geworden. Andere Bezeichnungen sind „juristischer Bibliothekar“, „Bibliotheksjurist“ und „Fachreferent für das Fach Rechtswissenschaft“.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Berufsbild">Berufsbild</h2></div>
<p>Ein Rechtsbibliothekar betreut und verwaltet eine <a href="Rechtsbibliothek" title="Rechtsbibliothek">Rechtsbibliothek</a> oder den juristischen Bereich einer <a href="Universit%C3%A4tsbibliothek" title="Universitätsbibliothek">Universitätsbibliothek</a> oder sonstigen <a href="Universalbibliothek" title="Universalbibliothek">Universalbibliothek</a>. Er ist in der Regel nicht nur für die juristische Literatur in der Bibliothek zuständig, sondern auch für die Lösung von Rechtsfragen im Bereich der Bibliothek. Insoweit wird er manchmal auch als Bibliotheksjurist bezeichnet.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In manchen <a href="Universalbibliothek" title="Universalbibliothek">Universalbibliotheken</a> wird dem Rechtsbibliothekar zusätzlich die Betreuung weiterer Fachbereiche (wie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Politik) und/oder die Leitung einer Abteilung der Bibliothek übertragen.
</p><p>Rechtsbibliothekare sind auch bei anderen – internationalen oder nationalen – Institutionen tätig, wie der <a href="Max-Planck-Gesellschaft" title="Max-Planck-Gesellschaft">Max-Planck-Gesellschaft</a> zur Förderung der Wissenschaften (hier besonders bei den juristischen Max-Planck-Bibliotheken von Interesse), der <a href="Deutsche_Forschungsgemeinschaft" title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">Deutschen Forschungsgemeinschaft</a>, bei Gerichts-, Parlaments-, Behörden- und Ministerialbibliotheken, bei <a href="Ministerium" title="Ministerium">Ministerien</a> für Wissenschaft und Kultur (für die Bewilligung von Mitteln an Universitäten und andere Institutionen zur Versorgung mit Fachliteratur), bei <a href="Universit%C3%A4t" title="Universität">Universitäten</a> oder <a href="Fachhochschule" title="Fachhochschule">Fachhochschulen</a> (für die Unterrichtung von bibliothekarischen Nachwuchskräften), ferner in größeren <a href="Anwaltskanzlei" title="Anwaltskanzlei">Anwaltskanzleien</a> (dort und in kleineren Gerichtsbibliotheken als „<a href="One_Person_Library" title="One Person Library">One Person Library</a>“).
</p><p>Die Rechtsbibliothekare sind fast immer im <a href="%C3%96ffentlicher_Dienst" title="Öffentlicher Dienst">öffentlichen Dienst</a> tätig, als <a href="Beamter_(Deutschland)" title="Beamter (Deutschland)">Beamte</a><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder als <a href="Angestellter" title="Angestellter">Angestellte</a>. In den seltenen Fällen, in denen sie in Anwaltskanzleien oder bei privatrechtlichen Organisationen beschäftigt sind, handelt es sich um Angestellte in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis.
</p><p>Bei der Bezeichnung „Bibliotheksjurist“ wird die juristische Komponente gegenüber der bibliothekarischen betont; beim „Rechtsbibliothekar“ ist dies umgekehrt. Mit der Größe der Bibliothek und der Anzahl der Bibliotheksbenutzer nehmen auch die Rechtsfragen zu. Sie können (wie bei den <a href="Justiziar" title="Justiziar">Justiziaren</a> großer Staatsbibliotheken) zum Schwerpunkt der Arbeit werden. Aus diesem Grund kann es zu unterschiedlichen beruflichen Bezeichnungen kommen, zumal bei den <a href="Bibliothekar" title="Bibliothekar">Bibliothekaren</a> des <a href="H%C3%B6herer_Dienst" title="Höherer Dienst">höheren Dienstes</a>, die zwei juristische <a href="Staatsexamen" title="Staatsexamen">Staatsexamen</a> abgelegt haben.
</p><p>Die Rechtsbibliothekare gehören zu den wissenschaftlichen Bibliothekaren (zum <a href="H%C3%B6herer_Dienst" title="Höherer Dienst">„höheren Dienst“)</a> und ebenso zu den <a href="Jurist" title="Jurist">Juristen</a>, dort meist zur Gruppe der Verwaltungsjuristen. Wenn sich aus einer <a href="Biografie" title="Biografie">Biografie</a> ergibt, dass eine Person zugleich als Jurist oder Verwaltungsjurist <i>und</i> als Bibliothekar für eine gewisse Dauer tätig war, kann davon ausgegangen werden, dass es sich um einen Rechtsbibliothekar handelt (vgl. als Beispiel <a href="Jacob_Grimm" title="Jacob Grimm">Jacob Grimm</a>)<sup id="cite_ref-JacobGrimm_a_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-JacobGrimm_a-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p><p>Rechtsbibliothekare, die im Laufe ihrer Berufstätigkeit zum Direktor einer Universalbibliothek ernannt worden sind, werden weiterhin als Rechtsbibliothekare betrachtet,<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> was zumindest im Hinblick auf die rechtsbibliothekarische Zeit davor nicht zweifelhaft ist. Aber auch für die Zeit als Bibliotheksdirektor dürften sich – insbesondere bei der Entscheidung von Rechts- und Verwaltungsfragen – Unterschiede daraus ergeben, ob jemand vorher als Rechtsbibliothekar oder zum Beispiel als <a href="Musikbibliothek" title="Musikbibliothek">Musikbibliothekar</a> ausgebildet worden ist und gearbeitet hat.
</p><p>Juristen, die als <a href="Dozent" title="Dozent">Dozenten</a> (<a href="Professor" title="Professor">Professoren</a>) oder <a href="Autor" title="Autor">Autoren</a> die Wissenschaft besonders gefördert haben, werden als <a href="Rechtswissenschaft" title="Rechtswissenschaft">Rechtswissenschaftler</a> bezeichnet. Rechtsbibliothekare gelten meist als Rechtswissenschaftler, wenn sie im Bereich des <a href="Bibliotheksrecht" title="Bibliotheksrecht">Bibliotheksrechts</a> oder der <a href="Bibliografie" title="Bibliografie">Rechtsbibliografie</a> hervorgetreten sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Historische_Entwicklung">Historische Entwicklung</h2></div>
<p>Vermutlich wurde im deutschen Sprachraum der Begriff „Rechtsbibliothekar“ offiziell erstmals 1974 verwendet bei der Gründung einer schweizerischen Arbeitsgruppe Rechtsbibliothekare.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus dieser Arbeitsgruppe Rechtsbibliothekare entstand 1998 eine <i>Vereinigung der Juristischen Bibliotheken der Schweiz (VJBS)</i>.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im angelsächsischen Raum war der Begriff „law librarian“ schon viel früher üblich als im deutschsprachigen Bereich der Ausdruck „Rechtsbibliothekar“. Bereits in den Jahren 1887–1890 erschien zum Beispiel in <a href="San_Francisco" title="San Francisco">San Francisco</a> eine Zeitschrift unter dem Titel „Law Librarian“.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nachdem vorher fast nur Historiker und Philologen als wissenschaftliche Bibliothekare wirkten, hielt man es von der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts an im deutschsprachigen Raum für sinnvoll, mit Rücksicht auf andere Wissenschaftsgebiete auch Absolventen anderer Studienfächer als Bibliothekare auszubilden.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Rechtsbibliothekare in dieser Zeit sind <a href="Friedrich_List_(Jurist)" title="Friedrich List (Jurist)">Friedrich List</a> und <a href="Heinrich_Treplin" title="Heinrich Treplin">Heinrich Treplin</a> besonders bekannt geworden, auch durch <a href="Bibliotheksrecht" title="Bibliotheksrecht">bibliotheksrechtliche</a> Veröffentlichungen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den vorhergehenden Jahrhunderten gab es auch schon Rechtsbibliotheken und Universalbibliotheken mit juristischen Beständen. Diese wurden von Bibliothekaren betreut. In einigen Fällen hat es sich hierbei um Juristen gehandelt, die man nach neuerem Sprachgebrauch als Rechtsbibliothekare bezeichnen könnte. Der Schwerpunkt ihres Wirkens im Laufe des ganzen Berufslebens hat manchmal nicht im Bereich Recht und Bibliothek gelegen. Hier soll nur auf eine rechtsbibliothekarische Komponente<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> hingewiesen werden, wie zum Beispiel bei den Brüdern <a href="Jacob_Grimm" title="Jacob Grimm">Jacob</a><sup id="cite_ref-JacobGrimm_a_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-JacobGrimm_a-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Wilhelm_Grimm" title="Wilhelm Grimm">Wilhelm Grimm</a> (die hauptsächlich als Sprach- und Literaturwissenschaftler wirkten) und bei <a href="Alfons_Maria_Stickler" title="Alfons Maria Stickler">Alfons Maria Stickler</a> (einem Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche). Als Beispiele für juristische Professorenbibliothekare<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mögen hier dienen für das 17. Jahrhundert <a href="Martin_R%C3%BCmelin" title="Martin Rümelin">Martin Rümelin</a>, für das 20. Jahrhundert <a href="Wilhelm_Wengler" title="Wilhelm Wengler">Wilhelm Wengler</a>.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf die Erwähnung von <a href="Universalgelehrter" title="Universalgelehrter">Universalgelehrten</a> (wie zum Beispiel <a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Johann Wolfgang von Goethe</a> und <a href="Gottfried_Wilhelm_Leibniz" title="Gottfried Wilhelm Leibniz">Gottfried Wilhelm Leibniz</a>), die neben anderen Wissenschaftsgebieten sich auch mit Rechts- und Bibliothekswissenschaft beschäftigten, wird hier in der Regel verzichtet.
</p><p>Am Ende des 19. Jahrhunderts hatten die führenden deutschen Bibliothekare noch die Vorstellung, dass „die Bibliotheksbeamten in allen Zweigen ihres Dienstes ohne weitergehende Berücksichtigung ihres ursprünglichen Fachstudiums gleichmässig verwendbar sein müssen und bei der meist kleinen Anzahl von Beamten an einer Bibliothek auch thatsächlich nur als Bibliothekare, nicht als Historiker, Philologen, Juristen oder Theologen verwendet werden“.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Inzwischen hält man es für zweckmäßig, die wissenschaftlichen Bibliothekare möglichst im Rahmen ihres Studienfaches einzusetzen: den Rechtsbibliothekar für die Rechtsbibliothek(en).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vor-_und_Ausbildung">Vor- und Ausbildung</h2></div>
<p>Die juristische Vorbildung wird in Deutschland in der Regel durch die <a href="Jurist" title="Jurist">Erste Juristische Staatsprüfung</a> nachgewiesen. Es kann noch eine Zweite Juristische Staatsprüfung hinzukommen. Eine <a href="Promotion_(Doktor)" title="Promotion (Doktor)">Promotion</a> (bei den Juristen: zum Dr. jur., <a href="Doktor_der_Rechte" title="Doktor der Rechte">Doktor der Rechte</a>) war noch bis in die siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts erforderlich.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zur Gewinnung wissenschaftlicher Bibliothekare gesuchter Fächer (wozu auch Jura gehört)<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wurden häufig Ausnahmen gemacht. Inzwischen gilt eine Promotion nur noch als erwünscht.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu Österreich und der Schweiz vgl. Anmerkung.<sup id="cite_ref-Lansky:_D-AT-CH_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-Lansky:_D-AT-CH-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Stehen bei der Besetzung der Stelle eines Rechtsbibliothekars zwei Kandidaten mit Erster Juristischer Staatsprüfung und gleichem Gesamteindruck zur Auswahl, wovon der eine auch die Zweite Juristische Staatsprüfung bestanden hat und der andere Dr. jur. ist, so ergeht meist folgende Entscheidung: im Bereich einer Universität oder eines juristischen Max-Planck-Instituts zugunsten des Dr. jur., im Bereich eines Bundesgerichts oder eines Ministeriums zugunsten des Volljuristen.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Zahl der Volljuristen mit Promotion ist unter den deutschsprachigen Rechtsbibliothekaren gering und dürfte um 5 % liegen.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die bibliothekarische Zusatzausbildung erfolgte früher allgemein durch zwei Jahre <a href="Bibliotheksreferendariat" title="Bibliotheksreferendariat">Bibliotheksreferendariat</a> mit anschließender Prüfung für den <a href="H%C3%B6herer_Dienst" title="Höherer Dienst">höheren Dienst</a> an <a href="Wissenschaftliche_Bibliothek" title="Wissenschaftliche Bibliothek">wissenschaftlichen Bibliotheken</a> (<a href="Assessor" title="Assessor">Assessor</a> des Bibliotheksdienstes). Inzwischen sind Universitäten und Fachhochschulen durch <a href="Master" title="Master">Masterstudiengänge</a> in die Ausbildung wissenschaftlicher Bibliothekare einbezogen worden.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das „Bibliotheksvolontariat“ wird im Artikel „Bibliotheksreferendariat“ behandelt.
</p><p>Erwartet werden hohes berufliches Engagement, ausgeprägtes Dienstleistungsbewusstsein und Kommunikationskompetenz, ausgeprägte Organisationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Innovationsfähigkeit, selbständiges Handeln und die sichere Beherrschung der englischen Sprache. Vorkenntnisse und nachweisbare Erfahrungen im Bereich wissenschaftlicher Bibliotheken sind von Vorteil.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei Juristen ohne Prüfung als Assessor des Bibliotheksdienstes, die als Bibliothekare des höheren Dienstes an Bibliotheken in Trägerschaft des Bundes vorgesehen sind, kann der <a href="Bundespersonalausschuss" title="Bundespersonalausschuss">Bundespersonalausschuss</a><sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder ein von ihm zu bestimmender unabhängiger Ausschuss die gleichwertigen Kenntnisse und Fähigkeiten der Bewerber feststellen.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Entsprechende Regelungen gelten in den meisten Bundesländern Deutschlands.<sup id="cite_ref-Lansky:_D-AT-CH_20-1" class="reference"><a href="#cite_note-Lansky:_D-AT-CH-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Einzelfällen gibt (und gab) es in den juristischen Bibliotheken auch wissenschaftliche Bibliothekare, die nicht in Jura ihre Staatsprüfung abgelegt haben, sondern in einem anderen – evtl. verwandten – Fach, oder die als besonders befähigte Diplom-Bibliothekare den Aufstieg vom gehobenen in den höheren Bibliotheksdienst geschafft haben. Beispiele hierfür: Ursula
Bödecker, Gerda Graf, Brigitte Höckmair, Gabriele Hoffmann, Johannes Mikuteit, Franz Schneider, Hans Schulz, Astrid Seng, Martin Vorberg, Marga Waclawczyk, <a href="Gustav_Wahl" title="Gustav Wahl">Gustav Wahl</a>. Hierbei handelt es sich um Rechtsbibliothekare im weiteren Sinn, die auch unter „Bekannte Rechtsbibliothekare“ verzeichnet sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Berufsvereinigungen">Berufsvereinigungen</h2></div>
<p>Eine <a href="Arbeitsgemeinschaft_f%C3%BCr_juristisches_Bibliotheks-_und_Dokumentationswesen" title="Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen">Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen</a> (AjBD) wurde 1971 von Rechtsbibliothekaren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gegründet.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Ausdruck „Rechtsbibliothekar“ wurde im Namen der neuen Vereinigung bewusst vermieden, da man keinen Personenverband, sondern einen Sachverband schaffen wollte, nach dem Vorbild der International Association of Law Libraries (IALL)<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und der Arbeitsgemeinschaft der Parlaments- und Behördenbibliotheken (APBB).<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die AjBD ist nach § 2 Abs. 2 ihrer <a href="Satzung_(Privatrecht)" title="Satzung (Privatrecht)">Satzung</a><sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die deutschsprachige Sektion der IALL.
</p><p>Auch in vielen anderen Regionen gibt es rechtsbibliothekarische Vereinigungen, zum Beispiel die <i>British and Irish Association of Law Librarians (BIALL)</i><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und die <i>American Association of Law Libraries (AALL)</i>.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere Hinweise auf rechtsbibliothekarische Vereinigungen werden auf der Homepage der AjBD unter dem Menüpunkt „Service“ geboten.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Rechtsbibliothekare sind oft auch in <a href="Bibliothekarische_Vereinigungen" title="Bibliothekarische Vereinigungen">allgemeinbibliothekarischen Berufsvereinigungen</a> aktiv, in Deutschland: <a href="Verein_Deutscher_Bibliothekarinnen_und_Bibliothekare" title="Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare">Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare</a> (VDB) und <a href="Deutscher_Bibliotheksverband" title="Deutscher Bibliotheksverband">Deutscher Bibliotheksverband</a> (dbv), in Österreich: <a href="Vereinigung_%C3%96sterreichischer_Bibliothekarinnen_und_Bibliothekare" title="Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare">Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare</a> (VÖB) und <a href="%C3%96sterreichischer_Bibliothekenverbund" title="Österreichischer Bibliothekenverbund">Österreichischer Bibliothekenverbund</a> (obv), in der Schweiz: <a href="Bibliothek_Information_Schweiz" title="Bibliothek Information Schweiz">Bibliothek Information Schweiz</a> (BIS). Wenn es um die Regelung von Rechtsfragen in Bibliotheken geht, kann auf die Mitwirkung der Rechtsbibliothekare nicht verzichtet werden, zum Beispiel in einer „Kommission für Rechtsfragen“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bekannte_Rechtsbibliothekare">Bekannte Rechtsbibliothekare</h2></div>
<p>In der <i>Kategorie Rechtsbibliothekar</i> sind Rechtsbibliothekare mit einem eigenen Personenartikel in der deutschsprachigen Wikipedia aufgeführt.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Reihe verdienter Rechtsbibliothekare aus den USA ist seit 2010 in der „American Association of Law Libraries Hall of Fame“<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> genannt. Die Auswahl der zu Ehrenden wird von einem Hall of Fame Selection Special Committee der AALL vorgenommen, nach Auswahlkriterien des Executive Board der AALL.
</p><p>Auch über eine „International Law Librarians Hall of Fame“ hat man sich Gedanken gemacht. Eine Liste von 10 „Potential nominees“ erschien 2010 bei <i>Slaw</i>.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Karl Bader: <i>Lexikon deutscher Bibliothekare im Haupt- und Nebenamt bei Fürsten, Staaten und Städten.</i> Harrassowitz, Leipzig, 1925. (<i>Zentralblatt für Bibliothekswesen.</i> Beiheft 55.) Reprint 1968. (Für verstorbene Bibliothekare, auch für Rechtsbibliothekare.)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://lawlibraries.ch/docs/burkert.pdf">Herbert Burkert: <i>Einige Anmerkungen zur Zukunft der Rechtsbibliothekarinnen und -bibliothekare aus der Sicht eines Abhängigen …</i></a> St. Gallen, 2002. (Pdf. Zugriff am 30. Mai 2016.)</li>
<li>Friederike Dauer: <i>Die Bibliothek des Reichsgerichts.</i> Neugebauer, Graz, 2013, ISBN 978-3-85376-324-7. (<i>Arbeitshefte der Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen.</i> Nr. 24.)</li>
<li>Hans-Peter Geh: <i>Law librarians in the Federal Republic of Germany: Their education and prospects.</i> In: <i>International Journal of Law Libraries.</i> 3 (1975), S. 115–134, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220340-045X%22&key=cql">0340-045X</a></span></span>. (Igor I. Kavass übersetzte diesen Aufsatz aus dem Deutschen ins Englische und fügte einige Bemerkungen hinzu.)</li>
<li>Jürgen Christoph Gödan: <i>Die Bibliotheksleiter des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht. Vom Bücherwart zum Informationsmanager.</i> In: <i>Aufbruch nach Europa. 75 Jahre Max-Planck-Institut für Privatrecht.</i> Mohr Siebeck, Tübingen, 2001, S. 51–70, ISBN 978-3-16-147630-3.</li>
<li><a href="Alexandra_Habermann" title="Alexandra Habermann">Alexandra Habermann</a>, Rainer Klemmt, Frauke Siefkes: <i>Lexikon deutscher wissenschaftlicher Bibliothekare 1925–1980.</i> Klostermann, Frankfurt am Main 1985, ISBN 978-3-465-01664-9. (<i>Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie.</i> Sonderheft 42.) (Für verstorbene wissenschaftliche Bibliothekare, auch Rechtsbibliothekare.)</li>
<li>Alexandra Habermann, Peter Kittel: <i>Lexikon deutscher wissenschaftlicher Bibliothekare. Die wissenschaftlichen Bibliothekare der Bundesrepublik Deutschland (1981–2002) und der Deutschen Demokratischen Republik (1948–1990).</i> Klostermann, Frankfurt am Main 2004, ISBN 978-3-465-03343-1. (<i>Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie.</i> Sonderheft 86.) (Für verstorbene wissenschaftliche Bibliothekare, auch Rechtsbibliothekare.)</li>
<li><a href="Bernward_Hoffmann_(Bibliothekar)" title="Bernward Hoffmann (Bibliothekar)">Bernward Hoffmann</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://ubsrvgoobi2.ub.tu-berlin.de/viewer/image/3289/337/#topDocAnchor"><i>Informationsspezialisten für juristische Bibliotheken. Arbeitsmarkt – Qualifikation – Ausbildung.</i></a> In: <i>Bibliotheken und Informationseinrichtungen – Aufgaben, Strukturen, Ziele.</i> ASpB, Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken, Sektion 5 im Deutschen Bibliotheksverband, Jülich, 2003, S. 337–350. (<i>Arbeits- und Fortbildungstagung der ASpB, Sektion 5 im DBV</i>. 29.)</li>
<li>Ulrich Hohoff: <i>Die Bibliographien über wissenschaftliche Bibliothekarinnen und Bibliothekare in Bayern. Eine Bibliographie.</i> Universitätsbibliothek Augsburg, Augsburg, 2015, ISBN 978-3-936504-09-5. (Für verstorbene wissenschaftliche Bibliothekare, auch Rechtsbibliothekare. Eine auf Deutschland erweiterte Fassung dieser Bibliographie wird von Hohoff vorbereitet.)</li>
<li>Ulrich Hohoff: <i>Wissenschaftliche Bibliothekare als Opfer der NS-Diktatur. Ein Personenlexikon.</i> Harrassowitz, Wiesbaden, 2017, ISBN 978-3-447-10842-3. (<i>Beiträge zum Buch- und Bibliothekswesen.</i> Band 62.)</li>
<li><i>Jahrbuch der Deutschen Bibliotheken.</i> Hrsg. vom Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare. Band 1 ff. Harrassowitz, Wiesbaden, 1902 ff., <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220075-2223%22&key=cql">0075-2223</a></span></span>. (Erscheint zur Zeit zweijährlich. Teil F: <i>Personenverzeichnis.</i>)</li>
<li><a href="Gerhard_K%C3%B6bler" title="Gerhard Köbler">Gerhard Köbler</a>, <a href="Butz_Peters" title="Butz Peters">Butz Peters</a>: <i>Who’s who im deutschen Recht.</i> Beck, München, 2003, ISBN 978-3-406-50184-5.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Ralph_Lansky" title="Ralph Lansky">Ralph Lansky</a>: <i>Die wissenschaftlichen Bibliothekare in der Bundesrepublik Deutschland. Eine soziologische Analyse auf statistischer Grundlage.</i> Bouvier, Bonn 1971, ISBN 3-416-00826-X. (<i>Bonner Beiträge zur Bibliotheks- und Bücherkunde.</i> Band 23.)</li>
<li>Ralph Lansky: <i>Handbuch der juristischen Bibliotheken. Deutsche Allgemein- und Spezialbibliotheken mit bedeutenden juristischen Beständen sowie Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen: Darstellung, Verzeichnis und Bibliographie = Handbook of law libraries. German general and special libraries with important law collections and the German Law Libraries Association: Description, directory, and bibliography.</i> Deutsches Bibliotheksinstitut, Berlin, 1993, ISBN 3-87068-437-2.</li>
<li>Ralph Lansky: <i>Die juristischen Bibliothekarinnen und Bibliothekare in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Einführende Darstellung und Verzeichnis der hauptberuflich bibliothekarisch tätigen Juristinnen und Juristen. Directory of law librarians in Germany, Austria, and Switzerland.</i> Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen (AjBD), Regensburg, 1997, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220935-2538%22&key=cql">0935-2538</a></span></span>. (<i>Recht, Bibliothek, Dokumentation.</i> Sonderheft 1997.)<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.makrolog.de/ajbd/show?id=bi_ajbd_1997_0035_0104_p&solrid=PAjA_1997_0027_0003_0035_0104&notesdb=PAjA&type=pdf">Online</a> (Zugriff am 12. Mai 2016.)</li>
<li>Ralph Lansky: <i>Nekrolog juristischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare in Deutschland, Österreich und der Schweiz: 1970–1996. Necrology of law librarians in Germany, Austria, and Switzerland: 1970–1996.</i> In: <i>International Journal of Legal Information.</i> 24. 1996 (1998), S. 234–262; 25. 1997 (1999), S. XI. <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220731-1265%22&key=cql">0731-1265</a></span></span>.</li>
<li>Ralph Lansky, Gerd Hoffmann: <i>Rechtsbibliothekare in der deutschsprachigen Wikipedia.</i> In: <i>Recht, Bibliothek, Dokumentation</i> 44 (2014), S. 56–57, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220935-2538%22&key=cql">0935-2538</a></span></span>. (Zur Entstehung dieses Wikipedia-Artikels.)</li>
<li>Ralph Lansky, Gerd Hoffmann, Raimund-Ekkehard Walter: <i>Rechtsbibliothekarinnen und Rechtsbibliothekare im deutschsprachigen und internationalen Bereich in Vergangenheit und Gegenwart. Einführung und Biografie (RuR) = Law Librarians in German-speaking Countries and International Relations in Past and Present Times. Introduction and Biography.</i> Hoffmann, Schifferstadt, 2020, ISBN 978-3-929349-10-8.</li>
<li>Hans-Burkard Meyer: <i>Bibliotheksjuristen. In Bibliotheken der Bundesrepublik Deutschland tätige Juristen.</i> Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen (AjBD), Augsburg, 1988.</li>
<li><a href="Eric_W._Steinhauer" title="Eric W. Steinhauer">Eric W. Steinhauer</a>: <i>Die Ausbildung der Wissenschaftlichen Bibliothekare und das Laufbahnrecht.</i> In: <i>Bibliotheksdienst.</i> 39 (2005), S. 654–673, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220006-1972%22&key=cql">0006-1972</a></span></span>. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://fiz1.fh-potsdam.de/volltext/frei/08264.pdf">Online.</a> (Zugriff am 12. Mai 2016; PDF; 288 kB.)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.univie.ac.at/biografiA/projekt/text/bibliothekarinnen.htm">Edith Stumpf-Fischer (Projektleitung), Ilse Korotin (Projektkoordination): <i>Der Weg zur beruflichen Gleichstellung. Am Beispiel der Bibliothekarinnen.</i> (Jubiläumsfonds der OeNB.) Ein biografiA-Modul-Projekt.</a> Wien o. J.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Christian Wolf: <i>The law library profession in Germany.</i> In: <i>Legal Information Management</i> 14 (2014), S. 100–105, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221472-6696%22&key=cql">1472-6696</a></span></span>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Diese Darstellung will eine Einführung in die Berufsgruppe Rechtsbibliothekarinnen und Rechtsbibliothekare bringen – allgemein und im Hinblick auf einzelne überregional bekannte Personen – in Vergangenheit und Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt bei Deutschland, Österreich und der Schweiz. Behandelt sind auch einige aus diesen Ländern emigrierte Personen und einige aus dem internationalen Bereich.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Eric W. Steinhauer: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090528060002/http://www.bibliotheksrecht.de/2009/05/11/rechtsbibliothekar-bibliotheksjurist-6095077/"><i>Rechtsbibliothekar oder Bibliotheksjurist.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 28. Mai 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i>Bibliotheksrecht. Virtueller Zettelkasten mit Hinweisen und Anmerkungen zu bibliotheksrechtlichen Themen.</i> (Beitrag vom 11. Mai 2009 – Zugriff am 21. Januar 2014.)</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Insoweit führen sie in Deutschland in den <a href="Besoldungsgruppen" class="mw-redirect" title="Besoldungsgruppen">Besoldungsgruppen</a> A und B die Amtsbezeichnungen: Bibliotheksoberamtsrat, Bibliotheksrat (A 13), Bibliotheksoberrat (A 14), Bibliotheksdirektor (A 15), Leitender Bibliotheksdirektor (A 16), Direktor bei der Staatsbibliothek der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (B 2), Direktor bei der Deutschen Nationalbibliothek (B 3), Generaldirektor der Staatsbibliothek der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (B 5), Generaldirektor der Deutschen Nationalbibliothek (B 6). In Österreich kann leitenden Beamten zusätzlich zur Amtsbezeichnung der
Titel <a href="Hofrat" title="Hofrat">Hofrat</a> verliehen werden.</span>
</li>
<li id="cite_note-JacobGrimm_a-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-JacobGrimm_a_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-JacobGrimm_a_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Bernhard Fabian (Hrsg.): <a rel="nofollow" class="external text" href="http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?SUB2#249"><i>Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Österreich und Europa.</i></a> Digitalisiert von Günter Kükenshöner. Olms Neue Medien, Hildesheim 2003. Darin Abschnitt: Niedersaechsische Staats- und Universitaetsbibliothek; Nr. 2.49: Carl Manfred Grebe: <i>Rechtswissenschaft (Jus)</i>: „Jacob Grimm, der Bruder von Wilhelm Grimm, hat während seiner Göttinger Jahre an der Bibliothek als Rechtsbibliothekar gewirkt …“ (Zugriff am 11. September 2014.)</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Einen Artikel <i>„Bibliotheksdirektor“</i> gibt es in der deutschsprachigen Wikipedia bisher nicht; wohl aber sind unter diesem Wort viele Auszüge aus Biografien im Internet zu finden. Einen Artikel <i>„Bibliotheksleiter“</i> gibt es ebenfalls nicht, jedoch eine Kategorie <i>Bibliotheksleiter</i>, in der sich als Rechtsbibliothekare <i>Rudolf Buttmann</i>, <i>Michael Fernau</i>, <i>Walter Koschorreck</i> und <i>Eugen Sulz</i> finden. (Zugriff am 7. Februar 2018.)</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Lotte Kunz: <i>Vom Debattierclub zum Datenlieferanten. Die Entwicklung der schweizerischen Arbeitsgruppe Rechtsbibliothekare, aus den Akten zusammengestellt.</i> In: <i>Bibliothek und Recht – international. Festschrift Ralph Lansky.</i> Hamburg/Augsburg 1991, ISBN 3-926911-04-2, S. 173–199.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Peter Johannes Weber: <i>Das juristische Bibliothekswesen in der Schweiz.</i> In: <i>Festschrift für Dietrich Pannier.</i> Heymann, Köln 2010, ISBN 978-3-452-27332-1, S. 425–452 (429–430). <a rel="nofollow" class="external text" href="http://biblioteca-canoviana.ch/images/art_showcase_1/e/3/rows/files/fs-pannier-s-425-452-weber.pdf">Online</a> (Zugriff am 12. Mai 2016; PDF; 149 kB)</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://lawlibraries.ch/">Homepage der <i>Vereinigung der Juristischen Bibliotheken der Schweiz. (VJBS)</i> (Zugriff am 3. August 2014).</a></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Law Librarian</i>. – San Francisco Nr. 1 (1887) – 5 (1888); Vol. 1 (1889) – 2 (1890). <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220195-9654%22&key=cql">0195-9654</a></span></span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexandra Habermann: <i>Der wissenschaftliche Bibliothekar – Zur Professionalisierung eines Berufes.</i> In: <i>Verein Deutscher Bibliothekare 1900–2000. Festschrift.</i> Hrsg. von <a href="Engelbert_Plassmann" title="Engelbert Plassmann">Engelbert Plassmann</a> und Ludger Syré. Harrassowitz, Wiesbaden 2000, ISBN 3-447-04247-8, S. 41–58.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedrich List: <i>Grundriß eines Bibliotheksrechts.</i> Roth, Gießen 1928.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinrich Treplin / Hildebert Kirchner: <i>Bibliotheksrecht.</i> In: <i>Handbuch der Bibliothekswissenschaft.</i> Band 2: <i>Bibliotheksverwaltung.</i> 2. Aufl. Harrassowitz, Wiesbaden 1961, S. 762–818. (1. Aufl. 1933 von Treplin in <i>Handbuch der Bibliothekswissenschaft</i> Band 2, S. 599–634.) – Heinrich Treplin: <i>Bibliotheksrechtliche Fragen.</i> In: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digizeitschriften.de/main/dms/img/?PPN=PPN338182551_0042&DMDID=dmdlog98"><i>Zentralblatt für Bibliothekswesen</i> 42 (1925), S. 488–498.</a> (Vortrag; Zugriff am 20. Februar 2016.)</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu einer rechtsbibliothekarischen Komponente gehört auch ein entsprechender Einsatz. Eine Bibliothek als <a href="Sinekure" title="Sinekure">Sinekure</a> genügt nicht. Zum Beispiel bei <a href="Walter_Erdmann_(Rechtswissenschaftler)" title="Walter Erdmann (Rechtswissenschaftler)">Walter Erdmann</a> und <a href="Peter_von_Gebhardt" title="Peter von Gebhardt">Peter von Gebhardt</a> drängt sich der Verdacht auf, dass sie im vorigen Jahrhundert eine Stelle in der Bibliothek des <a href="Juristisches_Seminar" class="mw-redirect" title="Juristisches Seminar">Juristischen Seminars</a> der <a href="Humboldt-Universit%C3%A4t_zu_Berlin" title="Humboldt-Universität zu Berlin">Berliner Universität</a> nur erhalten haben, damit sie für ein paar Jahre ihre Arbeit an einer <a href="Enzyklop%C3%A4die" title="Enzyklopädie">Enzyklopädie</a> fortsetzen konnten, was die <a href="Fakult%C3%A4t_(Hochschule)" title="Fakultät (Hochschule)">Fakultät</a> vielleicht (zu Lasten der Jurastudenten?) für eine vernünftige Lösung hielt, aber für eine rechtsbibliothekarische Komponente nicht ausreichend ist.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Es handelt sich hier meist um Professoren als nebenamtliche Leiter von Bibliotheken. – Einen Artikel „Professorenbibliothekar“ gibt es in der deutschsprachigen Wikipedia bisher nicht; doch sind bei einer Volltextsuche in der Wikipedia unter den Suchwörtern „Professor + Bibliothekar + jurist*“ und „Professor + Bibliothekar + rechts*“ viele einschlägige Nachweise zu finden.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Weitere juristische Professorenbibliothekare siehe im Abschnitt „Bekannte Rechtsbibliothekare“.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Aus dem Bericht der von <a href="Friedrich_Althoff" title="Friedrich Althoff">Friedrich Althoff</a> im August 1888 eingesetzten Reorganisationskommission, zitiert nach Uwe Jochum: <i>Bildungsgrenzen – Die Ausbildung des Höheren Bibliotheksdienstes in Deutschland.</i> In: <i>Verein Deutscher Bibliothekare. 1900–2000. Festschrift.</i> Hrsg. von Engelbert Plassmann und Ludger Syré. Harrassowitz, Wiesbaden, 2000, ISBN 3-447-04247-8, S. 239.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Dies war eine Nachwirkung von § 2 Abs. 5 der <i>Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den wissenschaftlichen Bibliotheksdienst</i> (im Deutschen Reich). Vom 18. August 1938. In: Lansky: <i>Bibliotheksrechtliche Vorschriften</i>, 2. Aufl. 1969, Nr. 655: „Nicht promovierte Bewerber haben – wenn sie zum Vorbereitungsdienst zugelassen werden – die Promotion bis zur Meldung zur bibliothekarischen Fachprüfung (§ 15) nachzuholen.“</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Annette Schlag: <i>Rechtsbibliothekare – eine aussterbende Spezies?</i> In: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.makrolog.de/ajbd/show?id=bi_ajbd_1996_0060_0065_p&solrid=PAjA_1996_0026_0002_0060_0065&notesdb=PAjA&type=pdf"><i>Recht, Bibliothek, Dokumentation</i> 26 (1996), S. 60–65</a>, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220935-2538%22&key=cql">0935-2538</a></span></span>. (Zugriff am 28. März 2014.)</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">So ausdrücklich erwähnt in § 3 Satz 2 der <i>Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den höheren Bibliotheksdienst bei den wissenschaftlichen Bibliotheken</i> (in Bayern). Vom 9. Dezember 2003 mit Änderungen vom 7. Juni 2004 und 23. März 2010. In: Lansky, Kesper: <i>Bibliotheksrechtliche Vorschriften.</i> 4. Aufl., Stand 2011, ISBN 978-3-465-03482-7, Nr. 1633: „Darüber hinaus ist der Nachweis der Promotion erwünscht.“</span>
</li>
<li id="cite_note-Lansky:_D-AT-CH-20"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Lansky:_D-AT-CH_20-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Lansky:_D-AT-CH_20-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Zur juristischen und bibliothekarischen Ausbildung in Deutschland, Österreich und der Schweiz vgl. auch: Ralph Lansky: <i>Die juristischen Bibliothekarinnen und Bibliothekare in Deutschland, Österreich und der Schweiz …</i> (1997), S. 12–18 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.makrolog.de/ajbd/show?id=bi_ajbd_1997_0012_0012_p&solrid=PAjA_1997_0027_0003_0012_0012&notesdb=PAjA&type=pdf">S. 12</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.makrolog.de/ajbd/show?id=bi_ajbd_1997_0013_0016_p&solrid=PAjA_1997_0027_0003_0013_0016&notesdb=PAjA&type=pdf">S. 13–16</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.makrolog.de/ajbd/show?id=bi_ajbd_1997_0017_0018_p&solrid=PAjA_1997_0027_0003_0017_0018&notesdb=PAjA&type=pdf">S. 17–18</a> PDF; Zugriff am 26. September 2017).</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Ralph Lansky: <i>Die juristischen Bibliothekarinnen und Bibliothekare in Deutschland, Österreich und der Schweiz …</i> (1997), S. 12. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.makrolog.de/ajbd/show?id=bi_ajbd_1997_0012_0013_p&solrid=PAjA_1997_0027_0003_0012_0013&notesdb=PAjA&type=pdf">Online.</a> (Zugriff am 12. Mai 2016.)</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Im Hinblick auf die Liste <i>Bekannte Rechtsbibliothekare</i> <a href="#Bekannte_Rechtsbibliothekare">(vgl. unten)</a> gehören aus dem 20. und 21. Jahrhundert hierzu: Cornelie Butz, Martin Cremer, Karl Konrad Finke, Jolande E. Goldberg, <a href="Werner_J%C3%BCtte" title="Werner Jütte">Werner Jütte</a>, Hildebert Kirchner, Gerda Krüger, Klaus H. A. Löffler, Klaus Menzinger, Harald Müller, Joachim Stoltzenburg, Heinrich Treplin, <a href="Kate_Wallach" title="Kate Wallach">Kate Wallach</a>, Max Zehrer.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Vereinbarung „Zugang zu den Laufbahnen des höheren Dienstes durch Masterabschluss an Fachhochschulen“. Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7. Dezember 2007 und der Kultusministerkonferenz vom 20. September 2007. In: Lansky/Kesper: <i>Bibliotheksrechtliche Vorschriften</i>, 4. Aufl., Stand 2011, ISBN 978-3-465-03482-7, Nr. 1615.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Aus einem (inzwischen nicht mehr aktuellen) Angebot der <a href="Universit%C3%A4tsbibliothek_Mannheim" title="Universitätsbibliothek Mannheim">Universitätsbibliothek Mannheim</a> von 2015 zur Einstellung eines Bibliotheksreferendars an wissenschaftlichen Bibliotheken im Fach Sozialwissenschaften <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bib.uni-mannheim.de/index.php?id=30#ref">(<i>Einstellung von Bibliotheksreferendaren / -innen für den höheren Bibliotheksdienst an wissenschaftlichen Bibliotheken in Baden-Württemberg</i>.)</a> – Vgl. auch: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.vdb-online.org/kommissionen/qualifikation/ausbildungsinfo/">Verein Deutscher Bibliothekare (VDB): <i>Informationen zu Ausbildung und Berufseinstieg als wissenschaftliche Bibliothekarin / wissenschaftlicher Bibliothekar.</i></a> (Zugriff jeweils am 8. Februar 2015.)</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Zum Bundespersonalausschuss vgl. §§ 119–124 <a href="Bundesbeamtengesetz" title="Bundesbeamtengesetz">Bundesbeamtengesetz</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch die <i>Verfahrensordnung des Bundespersonalausschusses über die Feststellung der anderen als Laufbahnbewerberinnen und Laufbahnbewerbern für den Dienst in der Bundesverwaltung</i> vom 23. April 2009. In: <i>Gemeinsames Ministerialblatt</i> 60 (2009) S. 638.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu Namensgebung und Tätigkeitsbereich der AjBD in der Gründungsphase vgl. auch Ralph Lansky: <i>Handbuch der juristischen Bibliotheken</i> (1993), S. 271–314.<br>
Im Hinblick auf die DDR vgl. Gerda Graf: <i>Rechtsbibliotheken im Osten Deutschlands / Die Arbeitsgruppe rechtswissenschaftlicher Bibliotheken.</i> In:
<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.makrolog.de/ajbd/show?id=bi_ajbd_1991_0018_0023_p&solrid=PAjA_1991_0021_0001_0018_0023&notesdb=PAjA&type=pdf"><i>Recht, Bibliothek, Dokumentation</i> 21 (1991), S. 18-23</a> (PDF; 192 kB) / <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.makrolog.de/ajbd/show?id=bi_ajbd_1991_0054_0055_p&solrid=PAjA_1991_0021_0001_0054_0055&notesdb=PAjA&type=pdf">54-55</a>, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220935-2538%22&key=cql">0935-2538</a></span></span>. (Zugriff am 28. März 2014.); Ralph Lansky: <i>Rechtsbibliothekarische Kontakte im geteilten Deutschland. (Mit einem Nachruf von <a href="Gabriele_Beger" title="Gabriele Beger">Gabriele Beger</a> auf Heinz Werner.)</i> In: <i>West-östliche Bande. Erinnerungen an interdeutsche Bibliothekskontakte.</i> Hrsg. von <a href="Georg_Ruppelt" title="Georg Ruppelt">Georg Ruppelt</a>. Klostermann, Frankfurt am Main 2011, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220514-6364%22&key=cql">0514-6364</a></span></span>, (<i>Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie.</i> Sonderband 103.) S. 81–90 und 198–199.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.iall.org/">International Association of Law Libraries (IALL).</a> (Zugriff am 21. Januar 2014.)</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.apbb.de/weblog/">Arbeitsgemeinschaft der Parlaments- und Behördenbibliotheken (APBB).</a> (Zugriff am 21. Januar 2014.)</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ajbd.de/ajbd/satzung/">Satzung der AjBD.</a> (Zugriff am 14. August 2016.)</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.biall.org.uk/"><i>British and Irish Association of Law Librarians (BIALL)</i>.</a> (Zugriff am 20. Januar 2015.)</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.aallnet.org/"><i>American Association of Law Libraries (AALL)</i></a> (Zugriff am 20. Januar 2015.) Vgl. auch Adolf Sprudzs: <i>Die Amerikanische Vereinigung der Rechtsbibliotheken.</i> In: <i>Mitteilungen. Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen.</i> 9 (1979), <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220300-0990%22&key=cql">0300-0990</a></span></span>, S. 63–73.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ajbd.de/service/andere-juristische-bibliothekarische-vereinigungen">AjBD: <i>Andere juristische bibliothekarische Vereinigungen.</i></a> (Zugriff am 20. März 2016.) – Vgl. auch: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www2.lib.uchicago.edu/~llou/iall.html#other">Lyonette Louis-Jacques: <i>The International Association of Law Libraries (IALL) and Other Law Library-Related Associations and International Conferences on Legal Information and Law Librarianship.</i></a> (Zugriff am 20. März 2016.)</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Am 30. Juli 2018 waren dies 127 Personen.</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20111223173620/http://www.aallnet.org/main-menu/Publications/spectrum/Archives/Vol-14/pubsp1007/pub-sp1007-fame.pdf">American Association of Law Libraries Hall of Fame</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 23. Dezember 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (PDF; 1,2 MB.) (Zugriff am 21. Januar 2014.)</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.slaw.ca/2010/09/03/hall-of-fame-law-librarians/">Lyonette Louis-Jacques: <i>Hall of fame law librarians</i>.</a> In: <i>Slaw</i> vom 3. September 2010. („<i>Slaw</i> is Canada’s online legal magazine.“) – Vgl. auch <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.slaw.ca/2014/03/03/recognition-and-praise/">Lyonette Louis-Jacques: <i>Recognition and praise.</i></a> In: <i>Slaw</i> vom 3. März 2014. Vgl. ferner <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.slaw.ca/2014/07/08/new-international-legal-biography">Lyonette Louis-Jacques: <i>New international legal biography.</i></a> In: <i>Slaw</i> vom 8. Juli 2014. (Auch zu <i>An oral history of law librarianship.</i>) (Alle: Zugriff am 8. März 2017.)</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">Verzeichnet über 3000 noch lebende Juristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, „die in wichtigen Positionen unseres täglichen Lebens tätig sind“. – Vgl. auch Köblers rechtsbiographische Datenbanken online im Rahmen seiner <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.koeblergerhard.de/">Website</a>, die auf der Seite
<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.koeblergerhard.de/juristen2/web/juristen">„Juristen“</a> nach vielen Kriterien durchsucht werden können.</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">In diesem Verzeichnis sind 235 Rechtsbibliothekare erfasst, die Anfang 1997 noch lebten, im folgenden <i>Nekrolog juristischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare in Deutschland, Österreich und der Schweiz: 1970–1996 …</i> 65 in den Jahren 1970 bis 1996 verstorbene Rechtsbibliothekare. In beiden Veröffentlichungen werden insgesamt 300 Rechtsbibliothekare der Geburtsjahrgänge 1884–1964 behandelt.</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Aus Teil II Abschnitt 2: „Bibliotheksgeschichte stellte sich lange Zeit als eine Geschichte von Männern – meist Leitern großer Bibliotheken – dar. Dem Anteil der Frauen an der Entwicklung des Bibliothekswesens wurde kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Die Namen der Bibliothekarinnen – wie auch ihre Arbeit – gerieten in Vergessenheit. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde damit begonnen, Frauen in Bibliotheken für wenig qualifizierte Tätigkeiten aufzunehmen. In den 1920er Jahren wurde schließlich der gehobene Fachdienst (MaturantInnen) eingerichtet und zu diesem Zeitpunkt finden sich auch die ersten Frauen auf akademischen Posten.“<br>Inzwischen ist bei den Rechtsbibliothekaren der Anteil der weiblichen Berufsanfängerinnen erheblich größer als der Anteil der männlichen Berufsanfänger.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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